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Selbstversorgung im Garten

Selbstversorgung liegt wieder voll im Trend. Was früher einmal ein notwendiges Übel war, ist heute für viele Entspannung und Ausgleich zum Alltag und Job.
Bevor ihr aber loslegen könnt, gibt es einiges zu beachten. Wie genau baut man an, was muss beachtet werden, was wächst wo und wie muss ich was pflegen. Alles gute Fragen. Schon allein, wenn man erahnen kann, dass Gärtnern auch Arbeit ist, sollte das primäre Ziel einer Selbstversorgung im Garten nicht die vollkommene Autonomie von jedem Lebensmittelanbieter sein, sondern vielleicht fängt man damit an, es als Zusatz zu sehen.
Ich habe letztes Jahr das erste Mal so richtig ein Gemüsebeet angelegt und so ziemlich alles falsch gemacht, was geht. Aber wir haben gelernt und wissen nun, wie wir es besser machen können.

Nachhaltiges Banking

Obwohl viele von uns nicht gerne darüber reden, heute tun wir es trotzdem! GELD! Ein Bestandteil unseres täglichen Lebens, doch die Verbindung mit dem Thema Nachhaltigkeit kommt erst nach und nach. Denn auch Banken werden angehalten, das Thema umzusetzen und sich mit nachhaltigen Investments auseinander zu setzen. Doch wie viel ist Marketing und gibt es wirklich nachhaltige Banken?

Nachhaltiges Arbeiten Leicht Gemacht

Langsam geht es für einige von uns zurück ins Office, andere bekommen die neuen Regelungen mitgeteilt, wie ihr Arbeitsalltag aufgeteilt wird zwischen Home-Office und «richtiges Office». Egal wie, es ist schon fast eine Art Aufbruchsstimmung und damit auch eine Zeit für Umbrüche und Erneuerungen. Denn sind wir ehrlich, auch die Arbeitsplatzgestaltung in euren Büros wird überdacht werden – vor allem dann, wenn immer mehr Leute teilweise von daheim arbeiten und nicht immer alle da sind. Büroflächen können verkleinert werden, mobiles Arbeiten wird wichtiger und damit auch eure Ausstattung daheim. Und warum kann dann das Thema Nachhaltigkeit nicht auf noch gleich mit in den Mix geschmissen werden.

Im heutigen Blog möchte ich mich auf das Thema Nachhaltigkeit im Office konzentrieren. Realistisch gesehen wird es für euch einfacher, ein paar Stellschrauben in Richtung Nachhaltigkeit im eigenen Homeoffice zu setzen, aber ich glaube mit den richtigen Argumenten kann auch auf Firmenebene einiges passieren. Also lasst es uns gemeinsam angehen.

Fangen wir seicht an…

Mein Weg zum Minimalismus

2022 wird mein Jahr. Zumindest was das Thema Minimalismus angeht. Hier bei uns hat es grad ordentlich geweihnachtet. Alles war dekoriert, der Baum stand, das Essen ein Traum – es wurde nur noch auf den Weihnachtsmann gewartet. Und auf meine Entspannung. Alles war organisiert, dass hat mich nicht angespannt. Sondern weil ich zur Zeit einfach alles viel finde. Viele Dinge, die wir hier zu Hause haben. Es steht viel rum, es steht viel an und es passiert viel.

Versteht mich nicht falsch – ich liebe mein Zuhause und fühle mich hier sehr wohl. Aber wir haben einfach zu viel Zeugs. Und mein Kopf ist zur Zeit zu voll mit Sachen die anstehen und die passieren. Deshalb habe ich mir für 2022 vorgenommen, mein Leben minimalistischer zu gestalten. Und das nicht nur in Bezug auf Dinge, die ich besitze, sondern auch auf Gedanken die ich habe und mir mache und auf Ideen, die ich umsetzen möchte.

Willkommen im Label Dschungel

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich bin oftmals hoffnungslos überfordert wenn es um Zertifizierungen, Labels, Gütesiegel und Deklarationen geht und weiss auch nicht immer, wofür denn die einzelnen Labels überhaupt stehen. Man verlässt sich quasi blind und oftmals wird einem mit einem Bio-Label suggeriert, dass man etwas gutes tut. Doch tut man das wirklich? Und was ist überhaupt der Unterschied zwischen einem Label und einer Deklaration? Ich habe für euch mal ein paar Labels unter die Lupe genommen und zeige euch kurz und knackig auf, was das Label kann und was eben auch nicht.

Aber fangen wir grad einen Schritt weiter vorne an: Was ist denn ein Label? Unter einem Label werden eigentlich erst einmal nur alle Zeichen verstanden, die auf Produkten oder Dienstleistungen vergeben werden um auf ihre besonderen Eigenschaften oder Qualitäten hinzuweisen. Label ist also der Oberbegriff. Eine Deklaration hebt ausgewählte Produkteigenschaften hervor, hat aber keine Grundlage die auf Kriterien beruht. Ein Gütesiegel basiert auf genau definierten Kriterien, die entweder erfüllt sind oder nicht. Die Einhaltung der Kriterien wird jeweils durch eine unabhängige Kontrollstelle überprüft. Bei einem Gütesiegel gibt es welche mit Zertifizierung und welche ohne. Der Unterschied ist schlichtweg ein extra Schritt: um ein Zertifikat zu erhalten muss der Produzent oder Anbieter noch einmal unabhängig bewertet werden und erhält darauf das Zertifikat.

Man kann also sagen, dass ein Gütesiegel mit Zertifikat oftmals die vertrauensvollste Lösung ist, da die grösste Kontrolle – vor allem durch externe Betrachter – erfolgt ist.

Fangen wir doch mit den Labels im Lebensmittel-Bereich an.

3 Jahre umdenker - ein ehrlicher Rückblick

Hätte mir jemand vor 4 Jahren gesagt, dass ich diesen Beitrag einmal schreibe, ich hätte es nicht für möglich gehalten. umdenker.ch ist nun seit exakt 3 Jahren live und in dieser Zeit ist sooo viel passiert. Heute machen wir einen kleinen “Trip down Memorylane” und ich freue mich, euch ein paar Einblicke zu geben, in meinen umdenker-Alltag.

Ungefragt 3 - Definitionen

Manchmal kann ich ehrlicherweise das Wort Nachhaltigkeit gar nicht mehr schreiben oder sagen. Nicht, weil ich nicht hinter dem Konzept stehe, sondern weil ich es gefühlt überall sehe und höre. Keine Ahnung, ob das vielleicht an mir und meinem Job und meinem Umfeld liegt, aber gefühlt ist es überall. Wenn ich dann mit Menschen rede oder mir Produkte anschaue oder die Erläuterungen von Herstellern, dann wundere ich mich doch manchmal, wie weit das Wort Nachhaltigkeit gefasst wird bzw. wie unterschiedlich es “interpretiert” wird. Und da dachte ich, warum erzähle ich euch nicht in der heutigen Folge “ungefragt” einfach von meiner eigenen Definition und wie ich für mich Nachhaltigkeit definiere.

Kennt ihr diese Alternativen schon?

Nachhaltigkeit ist kein neues Thema. Ich frage mich auch schon lange, ob es überhaupt noch ein Trend ist, wie es von vielen beschrieben wird. Oder ob es nicht langsam einfach “Normalität” wird. Aber dann wiederum, was ist “normal” nach dem Corona-Wahnsinn. Und darum geht es ja heute auch gar nicht. Sondern es geht darum, dass ich euch noch mal ein paar Alternativen zu herkömmlich genutzten Produkten vorstellen möchte. Also legen wir doch gleich genau damit los!

Nachhaltig vor der Sonne schützen

Die meisten von uns suchen ihre Sonnencreme eher nach Lichtschutzfaktor, Duft oder Preis aus. Doch ganz ehrlich, es ist erschreckend, was man sich da so ins Gesicht und auf den Körper schmiert und wie schädlich die Inhaltsstoffe auch für unsere Umwelt sind.

Ungefragt 2 - Feuerwerk

Das mag jetzt mal wieder keine populäre Meinung sein, aber hier in der ungefragt-Reihe spielt das ja überhaupt keine Rolle. Ich finde Feuerwerke unnötig! Ich komme darauf, weil ich Anfang August immer wieder diese unnötigen Knalls von den explodierenden Raketen gehört habe und ein stumpfes Bum, wenn irgendwo ein Böller explodiert ist.

Und als ich im Bett lag, das Babyphone quasi hypnotisiert habe damit das Baby nicht aufwacht, habe ich mich gefragt, wie schlimm der Effekt von Feuerwerken wohl auf die Umwelt sei. In meinem Kopf kann er auf keine Fall gut sein, aber wie schlimm er tatsächlich ist, ob es einen unterschied zwischen verschieden Raketen und Böllern gibt und ob es vielleicht sogar ökologisch wertvollere Versionen gibt, weiss ich bisher nicht. Also stürze ich mich doch gleich mitten in die Recherche.

Nachhaltige Business Practices

Business Practices beschreibt nichts anderes ausser die Art wie wir Business machen. Sprich wie behandeln wir Mitarbeiter, wie gehen wir mit Ressourcen um, wie positionieren wir uns politisch und all das.Viele junge Unternehmen bzw. neuere Unternehmen setzen sich mit diesem Thema in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit bereits bei der Gründung auseinander, doch auch viele etablierte Firmen setzen sich nun mit der Frage auseinander wie Nachhaltigkeit in ihre Business Practices eingebunden werden kann.

Nachhaltiges Marketing - was bedeuten die Versprechen wirklich?

Marketing ist kein neues Instrument in der Welt des Konsums und die Bedeutung ist nicht mehr wegzudenken. Wie sollen die Kunden schliesslich vom eigenen Produkt erfahren, wenn man es nicht bewirbt? Die Trends sind vielfältig, die Änderungen ebenfalls: von offline zu online, von Plakaten zu digitalen Werbeflächen, von laut und knallig bishin zu leise und versteckt. In den letzten Jahren setzen Firmen vermehrt auf Marketing um ihre eigenen nachhaltigen Bemühungen zu kommunizieren oder aber auch ihre nachhaltigen Produkte zu bewerben. Und so wundert es dann auch nicht, dass Nachhaltigkeit fast schon ein Werbehype geworden ist und somit im Marketing eine ganz grosse Rolle spielt. Doch leider ist auch dies Thema keine Ausnahme, wenn es darum geht, mal eben schnell auf den Trend aufzuspringen und so möchte ich heute mal ein wenig genauer hinschauen, wie denn Nachhaltigkeit aus Marketingseite kommuniziert wird, welche Schlagwörter genutzt werden und auch gleichzeitig schauen, was denn Hinweise sind, das hier Nachhaltigkeit nur als Trend und nicht als Grundlage genutzt wird.

Ungefragt 1 - Klimakompensation

“Ich frage mich schon seit längerem, ob Klimakompensationen wirklich eine Lösung sind oder nur eine Vermeidung des eigentlichen Problems inklusive einem guten Gewissen.”

Klimakompensationen sind in meinen Augen ein Fluch und ein Segen. Eine scheinbar einfache Lösung für ein grosses Problem. Doch ich frage mich schon seit längerem, ob es denn wirklich eine Lösung ist oder nur eine Vermeidung des eigentlichen Problems inklusive einem guten Gewissen. Ich nehme es gleich vorweg: für mich persönlich ist es ein Hilfsmittel, um mein wissentlich unnachaltiges Verhalten scheinbar nachhaltiger zu machen, sprich ich erkaufe mir das gute Gewissen, weil ich den Kompromiss eingehen möchte bzw. auf mein schlechtes Verhalten nicht verzichten möchte. Doch schon bevor ich mich hier hingesetzt habe, wusste ich, dass das schlechte Gewissen nicht weggeht, sondern bleibt, weil ich im Kopf weiss, dass es vielleicht nicht die beste Lösung ist. Und deshalb hab ich gedacht, ist es richtig und wichtig, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht sind Klimakompensationen ja doch besser als ich gerade denke?

Nachhaltig Reisen - ein Guide für faire Ferien

Es ist wieder soweit, die Reisezeit steht an. Viele von uns können sich das alles nur schwer vorstellen nach dem Jahr das wir hatten. Aber viele Länder sind wieder offen für touristischen Verkehr und warten voller Vorfreude auf Gäste.

Ich weiss gar nicht, ob es alle wissen, aber meine Reise zur Nachhaltigkeit begann in meinem Tourismusstudium. Ich bin grosser Fan von Reisen und davon, andere Ecken der Welt kennen zu lernen. Und so viele Vorteile wie Tourismus auch für die lokale Wirtschaft haben kann, genauso viele negative Aspekte begleiten unsere Ferien oftmals. Doch diese können minimiert werden, wenn nur wenige Dinge beachtet werden.

Greenwashing im Alltag

Grün ist Trend! Und das nutzen nicht nur die Unternehmen, die mit viel Arbeit wirklich nachhaltige Produkte auf den Markt bringen, sondern auch die Firmen, die einfach gerne ein Stück vom Kuchen abhaben möchten. Schliesslich zeigen Verbraucherstudien immer wieder, dass die Käuferschaft bereit ist, für nachhaltige Produkte mehr Geld auszugeben und Nachhaltigkeit im Konsum als wichtigen Entscheidungsfaktor deklariert.

Und so kommen wir zum Thema Greenwashing. Unter Greenwashing versteht man die favorisierte Darstellung von Fakten, um den Verbraucher glauben zu lassen, ein nachhaltiges Produkt in den Händen zu halten. Dabei gehen Unternehmen ganz unterschiedlich vor: es werden Tatsachen positiver dargestellt als sie sind, negative Aspekte werden verschleiert, Fakten werden verharmlost oder Informationen, die nicht wichtig sind werden genutzt um von relevanten Dingen abzulenken und bei den allermeisten Fällen von Greenwashing fehlt es am Nachweis der nachhaltigen Bemühungen.

Für uns im Alltag ist es oftmals schwer zu unterscheiden, welche Unternehmen es denn jetzt ernst meinen mit dem Thema Umweltschutz bzw. Nachhaltigkeit. Und ich kann auch verstehen, dass ihr nicht vor dem Milchkauf oder anderen Kaufentscheidungen immer erst intensive Recherche betreiben möchtet, um sicher zu stellen, dass ihr nachhaltig einkauft. Deshalb gibt es hier nun ein paar kompakte Tipps, die euch helfen, Greenwashing im Alltag zu erkennen.

Nachhaltig Waschen - geht das überhaupt?

Eine gute Frage! Ich frage mich diese so oft, quasi jedes Mal wenn ich in der Waschküche vor meinen Bergen Wäsche stehe und mich frage, wie ich diese jetzt am effizientesten sauber bekomme.

Wenn wir an das Thema Nachhaltigkeit und Waschen denken kommen gleich einige rote Ausrufezeichen auf uns zu: Stromverbrauch von Waschmaschinen, Wasserverbrauch, Schadstoffe im Abwasser, Mikroplastik-Partikel in den Klamotten, Tumbler-Nutzung und die Häufigkeit mit der wir unsere Anziehsachen waschen. Oft hört man, dass unsere Generation die Sachen quasi kaputt wäscht – einerseits weil die Qualität bei vielem eh schon fragwürdig ist und dann auch, weil wir nach jedem anziehen immer gleich alles in die Waschmaschine stecken. Aber ich möchte hier gar nicht allzu lange «nur» die Probleme wälzen, sondern euch noch ein wenig genauer erklären, was wir gegen die Probleme machen können.

Vegan vs. Fleisch - ein fairer Vergleich

Viele von euch werden die Debatte kennen und die ewige Frage, was denn wirklich besser ist. Und da mir persönlich oftmals handfeste Argumente fehlen, habe ich hier einmal alle Daten zusammen gefasst um diese Frage für den Moment zu beantworten.

Unterteilt ist dieser Beitrag in drei verschiedene Bereiche: der Vergleich im Hinblick auf unsere Umwelt, der Vergleich im Hinblick auf unsere Gesundheit und eine kleine Zusammenfassung. Fangen wir also an.

Zero Waste Lifestyle - Transport

Willkommen zu unserer kleinen Blogserie «Zero Waste Lifestyle». Hier möchte ich ein wenig beleuchten, wie ihr denn am besten gewisse “Zero Waste Challenges" angehen könnt. Zero Waste ist beim heutigen Thema Transport eher «Zero Emission», aber nichts desto trotz geht es darum, wie ihr euren persönlichen CO2-Fussabdruck auf dieser Erde denn verringern könnt.

Beruhigend sind tatsächlich die neusten Statistiken. Misst man die Distanzen, welche die Personen im öV zurücklegen, lässt sich eine steigende Nachfrage nachweisen. Vor allem auch der Anteil, der mit der Bahn zurück gelegten Kilometer ist seit 2000 um 50% gestiegen. Leider macht der öV-Anteil im Modal Split, also die Aufteilung von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr zur Zeit nur 21% aus, wenn man alle Personenkilometer berücksichtigt. Dabei leben wir in einem Land, wo mehr als 50% der Einwohner ein öV-Abo besitzen. Vor allem die 16-24jährigen sind hier besonders stark, bereits Dreiviertel dieser Bevölkerungsgruppe besitzt ein Abo. Regionale Unterschiede gibt es natürlich auch: so gibt es in der deutschsprachigen Schweiz doppelt so viele öV-Abos wie in der italienischsprachigen Schweiz.

So viele Zahlen, entschuldigt bitte. Ich war wirklich faszinierend von den vielen Statistiken. Also folgt noch eine letzte: Die Tagesdistanz der Schweizer Bürger im Durchschnitt liegt bei 37 km, von denen «nur» 9 km im öV zurückgelegt werden. Dies ist wirklich schade, und ich möchte euch überzeugen, dass wir dies ändern können. Und dabei möchte ich mich selber genauso überzeugen, dass der öV auch auf Langstrecken viele Vorteile hat.

Der Weg zur " 1 Tonnen Gesellschaft"

Bereits Ende 2015 verabschiedeten die Länder in Paris das “Pariser Klimaabkommen", welches eine radikale Reduktion der Treibhausgasemissionen sowie eine maximale Erderwärmung von 1,5 °C anstrebt. Die Schweiz verpflichtete sich in diesem Zuge zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen von 50%, verglichen mit dem Wert von 1990 (die Informationen findet ihr hier). Bis letztes Jahr wollte man bereits 20% der Emissionen im Inland reduzieren, ist dann aber doch an diesem Ziel gescheitert. Und so frage ich mich, was können wir tun, damit die Klimaziele erreicht werden können.

Die grössten “Verbrecher" wenn es um Treibhausgasemissionen geht, sind vereinfacht gesagt der Verkehr, Gebäude, die Industrie und unsere Abfälle. Schaut man viele dieser Bereiche an, fällt auf, dass vor allem der Privatbereich starker Verursacher von Treibhausgasen ist, wie zum Beispiel beim Verkehr, wo 3/4 der Emissionen aus dem Privatverkehr stammen. Noch einmal kurz zur Erinnerung: Treibhausgase sind Gase in der Atmosphäre, die die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche in das All verhindern. Die natürliche Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass auf unserem Planeten statt eisiger Weltraumkälte eine durchschnittliche Temperatur von 15°C herrscht. (Quelle: https://ec.europa.eu/health/scientific_committees/opinions_layman/mercury-in-cfl/de/quecksilber-energiesparlampen/glossar/tuv/treibhausgas.htm)

Im Privatpersonenbereich wird deutlich, dass der grösste Emissionsverursacher das Wohnen ist, hier vor allem die Heizung, Warmwasserbereitung sowie der Stromverbrauch. Dicht gefolgt von der Mobilität sowie unserer Ernährung. Hier entstehen nicht immer nur Emissionen im Inland, sondern auch im Ausland (Produktionsstätten etc.), doch wir vereinfachen dies mal und schauen uns die Emissionen im allgemeinen an. Kommen wir also aufgrund all dem zum Ziel, der 1 Tonnen Gesellschaft. In einer solchen Gesellschaft würde erreicht, dass die Erderwärmung nicht über 1,5°C steigt und die Ziele zur Reduktion der Emissionen eingehalten werden können. Doch was beutetet das für uns?

Selbstversorgung in der Stadt

Vollkommen auf sich selber gestellt zu sein und autark zu leben, ist für viele Menschen mit Interesse an einem nachhaltigen Lifestyle spannend und erstrebenswert. Doch leicht ist es nicht immer, gerade wenn wir in der Stadt wohnen, vielleicht keinen Platz übrig haben oder gar keinen Balkon haben. Doch es gibt wirklich viele Möglichkeiten, trotzdem das Thema Selbstversorgung anzugehen und ich möchte euch gerne einige dieser Möglichkeiten aufzeigen.

Wie steht es eigentlich um die nachhaltigen Entwicklungsziele 2030?

2015 wurde die Agenda 2030 verabschiedet. Man einigte sich auf einen Entwurf, der sicher stellen kann, dass es einen Fokus auf Nachhaltigkeit in dieser Welt gibt, dass alle Menschen gleichberechtigt Zugang zu Wohlstand haben und auf einem gesunden Planeten ein produktives, lebendige und friedliches Leben führen können. Nun sind es nur noch 9 Jahre, bis diese Ziele umgesetzt sein sollen. Wie steht es nun also um die Fortschritte? Wo gibt es Bedarf zur Verbesserung und wo stehen wir bereits gut da.

Diese Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 orientiert sich vor allem am Bericht 2019 der Vereinten Nationen zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Den vollständigen Bericht und alle Details findet ihr hier.

Wie starte ich nachhaltig ins Jahr? Gute Vorsätze mit Realismus

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und die Vorsätze sind noch ganz frisch. Genauso wie die Motivation. Voller Tatendrang gehen wir alles an, sind 100% dabei und sind gerade jetzt noch motiviert, dass dies auch so bleiben wird, bis wir unser Ziel erreicht haben. Die Realität setzt dann nach und nach ein. Viele nehmen sich zu viel vor und überfordern sich selber damit. Oder wir stellen fest, dass es doch nicht unserer Überzeugung entspricht und wir brechen komplett an. All das werden viele von uns kennen. Ich bin da keine Ausnahme! Um euch vielleicht ein wenig Frust zu ersparen, vor allem wenn es um Ziele im Bereiche Nachhaltigkeit geht, habe ich ein paar Ziele für euch zusammen getragen, die ihr als gute Vorsätze nutzen könnt wenn ihr mögt.

Ein Jahr geht zu Ende...

Ich glaube viele Leute werden dieses Jahr erleichtert aufatmen und denken, zum Glück! Und vielleicht auch aus unterschiedlichen Gründen. Auf mich trifft das definitiv zu, denn wie soll ich sagen: 2020 war jetzt nicht mein Highlight! Bei mir ist das vor allem den sozialen Einschränkungen dank COVID19 geschuldet, denn ich kann mich glücklich schätzen, dass es mir und meinen Liebsten gut geht, wir alle gesund und munter sind.

Diesen Blogbeitrag möchte ich aber nicht meinem eigenen Jahresrückblick widmen, sondern aufmerksam machen auf die Probleme vieler gemeinnützigen Organisationen. Denn auch diese haben ein bescheidenes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie hinter sich und werden mehr gebraucht denn je. Warum das auch für umdenker dies Jahr relevant ist, erzähl ich euch in einer kleinen Weile.

Wie man mit Geld sparen die Umwelt schützt

Grad vorweg als Hinweis: dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Baufritz gestaltet. Nach dem Vorbild der Natur plant und realisiert Baufritz seit über 120 Jahren ökologisch nachhaltige Gebäude. Aus hochwertigen, schadstoffgeprüften Bau- und Dämmstoffen entstehen individuelle Architektenhäuser, die Mensch und Umwelt schützen.

So nun starten wir aber wie gewohnt:

Hallo ihr Lieben,

heute widmen wir uns dem Thema Umweltschutz. Und das beste: die heutigen Tipps schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch noch euren Geldbeutel! Wie genau das geht, erklären wir jetzt.

Wie wichtig es heutzutage ist, die Umwelt zu schützen und Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren, ist nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung deutlich geworden. Auch wenn diese zweifelsohne aktiv dazu beiträgt, dass dies Thema in aller Munde ist. Gerade in unseren eigenen vier Wänden, sind häufig noch Umweltkiller zu finden; teils weil gerade Geräte nicht ständig erneuert werden müssen, aber auch, weil die Angst gross ist, dass Verbesserungen ins Geld gehen. Mit den folgenden einfachen Tipps möchten wir euch gerne die Augen öffnen und euch ein wenig inspirieren.

Kinder und Nachhaltigkeit

Viele von euch haben mich seit der Ankunft von unserem Mini-umdenker gefragt, wie ich denn Nachhaltigkeit in unseren neuen Alltag integriere und was ich alles Nachhaltiges für mein Baby mache.

Und diese Fragen beantworte ich euch natürlich gerne, und wie immer ehrlich und offen. Denn viele von euch wissen bereits, bei mir ist wahrlich nicht alles perfekt und ich lerne immer dazu. Auch in diesem Thema =)

Online Shopping - Aber bitte nachhaltig!

Viele von uns kennen und lieben den Luxus, von der Couch aus alles einkaufen zu können. Egal ob Klamotten, Lebensmittel, unnötigen Kleinkram oder Möbel. Mittlerweile können wir eigentlich alles online kaufen und bekommen es innerhalb kürzester Zeit auch direkt bis in die Wohnung oder das Haus geliefert. Es ist einfach bequem. Ich liebe es ebenfalls, doch ist mir bereits bei der Gründung von umdenker aufgefallen, wie unnachhaltig online shopping eigentlich ist.

Viele denken, dass Online Shopping doch klimatechnisch gesehen besser für die Umwelt sein müsste. Man spart schliesslich die Anreise in die Stadt bzw. in das Geschäft, braucht keine Tüte, der Laden braucht keine Energie für Strom etc. Doch das ist in den meisten Fällen eine Milchmädchen-Rechnung. Denn sind wir ehrlich: auch ein Online Shop braucht Infrastruktur und verbraucht daher auch Ressourcen. Zwar sind keine Tüten im Spiel, dafür andere Verpackungsmaterialien etc. Als ich umdenker gegründet habe, habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt, wie ich den Online Shop so nachhaltig wie möglich machen kann. Welche Gedanken ich dabei hatte, was mir aufgefallen ist und was die grössten Stolpersteine sind, teile ich gerne heute mit euch!

Von Masken und Bäumen

Wir befinden uns in einem Ausnahmezustand – nicht erst seit COVID19 zugeschlagen hat, sondern auch bereits davor. Klimakatastrophen, eine sich stetig verändernde Welt und eine Verachtung der Umwelt. All das begleitet uns bereits seit langer Zeit.

Und dann auch noch Corona. Ein so gefährliches Virus hat es in meiner Zeit bisher nicht gegeben und ich muss sagen, auf diese Erfahrung hätte ich allzu gern verzichtet. Ich habe nach wie vor grossen Respekt vor dem, was Corona auslöst und zwar auf ganzer Linie: das Kranksein, die Spätfolgen, das Brachliegen der Wirtschaft, das Beherrschen unseres Miteinanders und und und… Doch noch mehr Sorgen mache ich mir um das Danach. Wie geht es weiter, wenn Corona mal nicht mehr vordergründig ist und nicht mehr unser Leben beherrscht? Gehen wir dann einfach zurück zum alten «Normal» oder ändern sich grundlegende Dinge? Werden endlich die so wichtigen Themen wie Klimaschutz etc. in den Vordergrund gerückt?

Recycling - ein Thema mit vielen Informationen

Wir alle wissen, das Recycling ein wichtiges Thema ist und ich kenne kaum jemanden, der sich gar nicht um Mülltrennung und Müllentfernung kümmert. Doch machen wir wirklich alles richtig? Gibt es Verbesserungspotential bzw. entsorgen wir unseren Dreck wirklich so wie es richtig und wichtig ist? Gerne beleuchte ich in diesem Blogbeitrag einmal, wie genau welcher Müll entsorgt werden muss und warum dies so ist.

Fangen wir doch aber mit ein paar Fakten an. Fest steht wir leben in einem Land, das in Bezug auf die Recyclingquote bereits sehr weit vorne liegt. Vor allem auch im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn. Recycling allgemein spart Energie und CO2-Emissionen, schont Ressourcen und behält diese im Materialkreislauf. Die Schweizer Recyclingbemühungen erreichen einen Umweltnutzen, der dem Wohnenergiebedarf von 790’000 Personen entspricht. Also quasi allen Bürgern von Zürich, Basel, Bern und Luzern. Eine ganze Menge. Aber nur weil wir gut sind, heisst das nicht, das wir alles richtig machen. Also steigen wir mal ein in die einzelnen Themen.

Zero Waste Lifestyle - Ernährung

Zero Waste hat an sich eine doppelte Bedeutung. Wir übersetzen es in der Regel mit «null Abfall», doch genauso bedeutet Zero Waste «null Verschwendung». Das finde ich vor allem im Thema Ernährung so wichtig. Wie viel schmeissen wir denn ehrlicherweise wirklich weg an Lebensmitteln? Entweder weil sie uns schlecht werden, wir falsch geplant haben oder wir uns auf einmal nicht mehr erinnern können, was wir denn damit geplant haben.

Und darum geht es im Thema Zero Waste: mehr Ressourcen und Energie zu verbrauchen in einer schnelleren Zeit, als die Erde diese erneuern kann. Damit wir wieder ein Stück näher zu einem nachhaltigen Lifestyle kommen, möchte ich mich heute dem Thema Zero Waste Ernährung widmen. Und dabei gar nicht mal nur auf den Abfall, sprich Verpackungen, eingehen, sondern auch darauf, wie wir es verhindern können, Lebensmittel zu verschwenden.

Kompostlösungen für Jedermann

Kompostieren ist für viele interessant, vor allem für diejenigen unter uns, die sich gerne mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Ich persönlich finde das Thema super interessant und bin schon länger auf der Suche nach der richtigen Kompostlösung für mich. Jetzt habe ich eine gefunden, doch nun ziehen wir um und ich muss mich wieder umtun und neu orientieren. Nichts desto trotz möchte ich meine Recherche doch gerne mit euch teilen.

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